Neues vom Pflegedienst Hasetal

Um gut pflegen und dabei rückengerecht arbeiten zu können, brauchen Pflegekräfte Bewegungsfreiraum und Platz für Hilfsmittel. Das gilt auch bei ambulanten Einsätzen, informiert die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Wer für sich oder Angehörige häusliche Pflege benötigt, sollte sich darauf einstellen, dass möglicherweise Veränderungen in der Wohnung anstehen.

Umräumen oft unbeliebt

Platzmangel ist ein großes Problem in der ambulanten Pflege, berichtet Dr. Sandra Gorfer, Präventionsexpertin der BGW. Viele Wohnungen sind recht eng eingerichtet. Wenn dort jemand pflegebedürftig wird, muss häufig umgeräumt werden. Unsere Mitgliedsbetriebe berichten immer wieder über Schwierigkeiten, Kundinnen und Kunden davon zu überzeugen, dass beispielsweise ein Pflegebett aufgestellt oder Kleinmöbel aus dem Weg geschafft werden müssen.

Gewinn für alle

Aber es führt kein Weg daran vorbei, die Wohnung den Erfordernissen der Pflegesituation anzupassen. Davon profieren alle Beteiligten: Der pflegebedürftige Mensch kann gut zu Hause versorgt werden, das Pflegeteam gesund und sicher arbeiten. Am besten klärt man direkt im Erstgespräch mit dem Pflegedienst welche Voraussetzungen dafür in der Wohnung erfüllt sein müssen, rät die Expertin der BGW.

Stürzen vorbeugen

Wichtig für die Sicherheit sind zudem ebene Fußböden ohne Stolperkanten, ausreichende Beleuchtung mit gut erreichbaren Schaltern und gegebenenfalls Haltegriffe, etwa in der Dusche oder im Toilettenbereich. Darauf sollte man auch unabhängig von Pflegesituationen achten, um Sturz- und Stolperunfällen vorzubeugen, empfiehlt Dr. Gorfer.

Licht ohne Fußangeln

Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit lohnt sich ein Beleuchtungscheck in der Wohnung. Vielleicht ist da oder dort eine zusätzliche oder hellere Lichtquelle sinnvoll. Doch Vorsicht, mahnt die Präventionsexpertin, Wenn dafür – oder für die Advents- und Weihnachtsdekoration – Kabel im Raum verlegt werden müssen, dürfen keine Fußangeln entstehen.

Quelle: Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, Pressemeldung vom 06.12.2018

Dank einer großzügigen Spende konnten wir interessante Materialien für die Betreuung von Senioren und an Demenz Erkrankten anschaffen. Mit großen Fotokarten werden Erinnerung und das Erzählen angeregt. Große Würfel- und Brettspiele mit Magneten erleichtern das Greifen. Sprichwörter werden gerne ergänzt. Herzlichen Dank der Spenderin! Weiterhin investieren wir sehr stark in Fort-und Weiterbildung, was uns ebenfalls durch Spenden ermöglicht wird.

Spiele für die Betreuung

Christiane Hillebrand, Krankenschwester und Diplom-Pflegewirtin aus Osnabrück, bietet über ihre Website interessante Demenz-Schulungen in festen Kursangeboten, aber auch nach Vereinbarung an. Daneben bietet sie auch individuelle häusliche Schulungen im Einzel- oder Familiengespräch und psychosoziale Beratungen an. Ihr Ziel ist es, Personen mit unter­schied­lichsten Voraus­setzungen für den Umgang mit Demenz­erkrankten zu sensibilisieren.

Demenz-Schulungen

Die Internetseite https://www.angehoerige-pflegen.de/ empfiehlt Inhaberin und Pflegedienstleitung Anne Rameil allen Angehörigen:
Der Bibliomed-Verlag als anerkannter Fachverlag für Pflege gibt seit einiger Zeit die Zeitschrift Angehörige pflegen heraus. Diese sehr empfehlenswerte Zeitschrift hat jetzt auch eine eigenständige Website. In einfacher, gut verständlicher Sprache werden die wichtigsten Themen, die pflegende Angehörige beschäftigen, erklärt. Die Seite ist werbefrei und bietet auch einen Newsletter. Die Artikel sind fachlich richtig und einfach nur zu empfehlen!

Schauen Sie einmal herein.

Unter dem Dach des Pflegedienst Hasetal ist das Palliativteam Hasetal nun von den Krankenkassen zur Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) zugelassen worden. Das Team aus spezialisierten Ärzten, Pflegefachkräften, dem Ambulanten Hospizdienst der Johanniter und der Brunnen-Apotheke Löningen will im südlichen Landkreis Cloppenburg Schwerstkranken und Sterbenden ein würdevolles Leben bis zuletzt in der vertrauten häuslichen Umgebung ermöglichen.

Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung ist eine Leistung der gesetzlichen und privaten Krankenkassen für Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung, die unter belastenden Symptomen wie z.B. Schmerzen, Luftnot oder Ängsten leiden. Voraussetzung ist eine voraussichtlich begrenzte Lebenserwartung von Tagen, Wochen oder Monaten und belastende Symptome, die in der hausärztlichen oder pflegerischen Primärversorgung nicht ausreichend gelindert werden können.

Alle Teammitglieder sind langjährig in der spezialisierten Palliativversorgung erfahren und freuen sich, Schwerstkranke in Löningen, Lindern, Lastrup und Essen (Oldb) optimal versorgen zu können. Mit Koordinatorin und Palliative-Care-Pflegefachkraft Anne Rameil sowie den Palliativmedizinern Petra und Rudolf Conen sowie Christoph Paschen verfügt das Team teilweise über zwölf Jahre Erfahrung in der spezialisierten ambulanten und stationären Palliativversorgung.

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse umfassen Beratung, die Koordination der Versorgung, eine ergänzende Mitversorgung zur bestehenden ärztlichen und pflegerischen Versorgung oder eine vollständige Übernahme. Fester Bestandteil ist eine 24-Stunden-Rufbereitschaft zur Krisenintervention. Voraussetzung für die Krankenkassenleistung ist eine ärztliche Verordnung über Spezialisierte ambulante Palliativversorgung, die jeder Arzt ausstellen kann. Anfragen nimmt das Palliativteam Hasetal unter Telefon 05432-8097480 entgegen.

Palliativteam Hasetal

Auf dem Foto von links nach rechts: Rudolf Conen, Christoph Paschen, Petra Conen (Palliativmediziner), Anne Rameil (Koordinatorin), Dr. Daniel Niemüller (Apotheker), Petra Janssen (Ambulanter Hospizdienst Johanniter), Claudia Kramer, Karin Bohmann (Palliativ-Pflegefachkräfte).

Wir gedenken bei unserer monatlichen Fall- bzw. Teambesprechung der Menschen, die wir bis zum Tod begleiten durften. Jede/r Verstorbene hat ihren/seinen Platz in unserem Gedenkbuch, wir entzünden eine Kerze und sprechen noch einmal über das Erlebte oder gedenken still. Auch wir nehmen Abschied von Menschen, die wir teilweise nur kurz oder auch lange gepflegt haben.

Gedenkbuch

Nach einer repräsentativen Online-Befragung sind 86 % der Bevölkerung der Meinung, dass Menschen, die ihre Angehörigen pflegen, einen Lohnersatz analog zum Elterngeld vom Staat erhalten sollten. Das ist ein bemerkenswert eindeutiges Meinungsbild! Wohlgemerkt: Analog zum Elterngeld würde eine deutliche Veränderung zum jetzigen Pflegegeld bedeuten, das je nach Pflegegrad und somit nach der Pflegeintensität gestaffelt ist. Elterngeld hingegen ist eine einkommensbezogene Lohnersatzleistung zwischen 300 und 1.800 Euro, wenn die eigene Berufstätigkeit wegen der Erziehung eines Kindes eingeschränkt wird oder reduziert wird.

Zur Online-Umfrage

Sie stehen vor der Herausforderung, dass es einem lieben Menschen plötzlich schlechter geht und Sie sich fragen, wie es weitergeht? Wie komme ich nach einer niederschmetternden Diagnose oder einem Krankenhausaufenthalt weiter? Wer hilft mir bei der Pflege und Haushaltsführung zu Hause? Wer hilft mir bei Anträgen für Pflegeleistungen? Wie komme ich an Hilfsmittel? Was kommt da überhaupt auf mich zu? Welche Gelder gibt es?

Wir hören diese Fragen täglich und beraten Sie bei Ihrer Entscheidungsfindung mit langjähriger Pflegeerfahrung und Beratungskompetenz. Wir beraten Sie kostenlos und ohne weitere Verpflichtung für Sie zu Hause oder in unserer Pflegepraxis. Rufen Sie uns an!

(0 54 32) 80 974 80

Haben Sie als pflegende Angehörige noch Zeit für sich, für Freunde oder Ihr Hobby? Damit Sie die Pflegeaufgabe bewältigen können, sollten Sie unbedingt auch an sich selbst denken. Die Pflegekassen unterstützen Sie mit den Budgets für Entlastungsleistungen und die sogenannte Verhinderungspflege (wenn Sie als Pflegeperson durch Krankheit, Urlaub, Berufstätigkeit oder private Termine verhindert sind). Fragen Sie uns – viele lassen diese Leistungen ungenutzt verfallen. Wir beraten Sie, wie Sie die Leistungen sinnvoll nutzen können.

Entlastung für pflegende Angehörige sehr wichtig: Pflegeberater klären auf

Das Pflege-Notruftelefon berät Pflegebedürftige, Angehörige und Pflegekräfte bei allen Fragen und Problemen rund um das Thema Pflege, unterstützt bei der Konfliktlösung, vermittelt weiterführende Hilfen. Alle Anrufe werden vertraulich und auf Wunsch anonym behandelt. Das Pflege-Notruftelefon Niedersachsen ist unabhängig und keiner Behörde oder Einrichtung unterstellt.

Pflegenotruf

Hier ist eine interessante Seite für pflegende Angehörige Demenzerkrankter: DEMAS ist ein Beratungsprogramm für alle, die einen demenzerkrankten Angehörigen zu Hause pflegen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Hilfeangeboten finden die Sitzungen von Demas online statt. Personen, die durch ihre Pflegeaufgaben zeitlich stark eingebunden sind, haben somit eine neue und einfache Möglichkeit, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

DEMAS - Demenz anders sehen

Hier ist eine tolle Seite für pflegende Angehörige aller gesetzlich Krankenversicherten, wo sie kostenlos online von Dipl.-Psychologinnen beraten werden können. Auch sonst eine Fundgrube an Links zu guten Seiten für Pflegende Angehörige, Selbsthilfegruppen, Notruf-Telefone usw.

Psychologische Online-Beratung für pflegende Angehörige

Ein großes Danke an meine Mitarbeiterinnen, die mir zu meinem runden Geburtstag einen Herzenswunsch erfüllt haben. Es macht Freude, mit euch zusammen zu arbeiten.

Pflegedienst-Hasetal-Team

Wir suchen zu sofort oder später eine Pflegefachkraft in Teilzeit, Vollzeit oder als Minijob. Komm in unser tolles Team! Wir freuen uns auch über Wiedereinsteigerinnen.

Stellenanzeige Pflegefachkraft

Wir freuen uns, dass wir heute den Ausbildungsvertrag für unsere neue Altenpflege-Auszubildende Marina unterschrieben haben! Ab August wird sie unser Team bereichern. Wir bilden gerne unseren Pflegenachwuchs aus!

Neue Auszubildende für Altenpflege

Wir sind jetzt Kooperationspartner in der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung mit dem Palliativstützpunkt Cloppenburg. Anne Rameil, Pflegedienstleitung und Palliative-Care-Pflegefachkraft, freut sich über die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit der Koordinatorin Ulrike Scharff vom Palliativstützpunkt. Wir können uns jetzt noch intensiver um Schwerstkranke und Sterbende kümmern, damit sie bis zuletzt menschlich zugewandt und kompetent zu Hause begleitet sind.

SAPV-Kooperationsvertrag unterzeichnet

Hier kann man sich einen sehr guten Ratgeber der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen über Entlastung für die Seele - Ein Ratgeber für pflegende Angehörige herunterladen. Wir haben den Ratgeber geprüft, er ist auch aus unserer Sicht sehr empfehlenswert und praxisnah.

Entlastung für die Seele - Ein Ratgeber für pflegende Angehörige

Wir stellen in unseren Beratungsgesprächen immer wieder fest, dass viele Pflegebedürftige und deren Angehörige nicht wissen, welche Leistungen ihnen zustehen. Zugegeben, es ist auch kaum noch für Laien zu verstehen, welche Möglichkeiten der Unterstützung durch die Pflegeversicherung es gibt. Abhilfe schafft diese übersichtliche und leicht verständliche Seite des Bundesgesundheitsministeriums: Klicken Sie doch einmal herein.

Pflegeleistungshelfer beim Bundesgesundheitsministerium

MDK-Transparenzbericht 2016

Bei der jährlichen, gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätsprüfung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) wurde dem Pflegedienst Hasetal nun erstmals die Note 1,0 als Gesamtergebnis bescheinigt. Diese Note setzt sich aus den Bewertungen für die Pflegerischen Leistungen (1,0), die ärztlich verordneten pflegerischen Leistungen (1,0) sowie die Bewertung von Dienstleistung und Organisation (1,0) zusammen. Auch die Befragung unserer Klientinnen und Klienten ergab die Note 1,0 - die uns besonders stolz macht.

Das sehr gute Prüfergebnis bestätigt unseren hohen Anspruch an eine qualitativ hochwertige Pflege auf dem neuesten Stand der pflegewissenschaftlichen Erkenntnisse. Es ist uns Verpflichtung und Ansporn zugleich, auf diesem Weg weiter zu gehen. Dieses Ergebnis verdanken wir unseren engagierten, kompetenten, freundlichen und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die eine sehr gute Note erst ermöglichen. Sie sind es, die täglich hervorragende Arbeit in den Wohnungen unserer Klientinnen und Klienten leisten. Wir legen Wert darauf, dass wir mit ausreichend Zeit durch feste Bezugspersonen pflegen. Dies gilt auch für unsere Hilfe bei der Haushaltsführung und der häuslichen Betreuung.

Wir investieren auch weiterhin überdurchschnittlich in Aus-, Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zufriedene, motivierte und gut ausgebildete Pflegefachkräfte sind unser wichtigstes Kapital.

Wir bedanken uns bei unseren Klientinnen und Klienten sowie deren Angehörigen, die uns täglich ihr Vertrauen schenken und mit ihrer Bereitschaft zur Teilnahme an der Prüfung eine sehr hohe Zufriedenheit bescheinigt haben.

Den vollständigen Transparenzbericht können Sie hier nachlesen.

Ab Januar erhalten alle Pflegebedürftigen mit Pflegestufe 0 bzw. 1-3 höhere Leistungen. Zeitgleich werden sie auch von einer Pflegestufe in einen Pflegegrad automatisch übergeleitet. Was Ihnen genau zusteht, sehen Sie auf den offiziellen Seiten des Bundesgesundheitsministeriums. Gerade für die unteren Pflegestufen gibt es kräftige Leistungszuwächse - zum Teil bis zu 88 %. Wir beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich, was Ihnen zusteht und wie Sie die Mehrleistungen in passgenaue Unterstützung bei der Pflege oder zur Entlastung der Angehörigen umsetzen können. Rufen Sie uns gerne an: (0 54 32) 80 974 80

Wir freuen uns über unsere erste Auszubildende in der Altenpflege, die bei uns das dritte Ausbildungsjahr absolvieren wird. Ab Dezember werden wir ihr dann den letzten Schliff bis zum Staatsexamen im Sommer geben. Wir freuen uns sehr auf unseren Berufsnachwuchs!

Ein Drittel aller Alzheimer-Demenz-Erkrankungen wären vermeidbar, wenn diese sieben Risikofaktoren durch einen gesünderen Lebensstil positiv beeinflusst würden: Bewegungsmangel, starkes Übergewicht im mittleren Lebensalter, Rauchen, Diabetes mellitus, niedriges Bildungsniveau, Bluthochdruck, Depression. Jeder einzelne Risikofaktor ist für den oder die Einzelne gleich wichtig. Wäre es in der Vergangenheit gelungen, die Risikofaktoren zu halbieren, hätten 130000 der aktuell 1 Million Demenzerkrankten vermieden werden können.

Diesen Wunsch haben 60 Prozent der Deutschen, doch er wird selten Wirklichkeit, wie der DAK-Pflegereport zeigt. Zwei von drei Deutschen verbringen die letzten Stunden ihres Lebens nicht an dem Ort, den sie sich wünschen. Wie eine aktuelle Studie der DAK-Gesundheit zeigt, sterben drei Viertel der Deutschen im Krankenhaus oder im Pflegeheim. Sie deckt auch auf, dass zahlreiche Krankenhausaufenthalte kurz vor dem Tod vermeidbar wären und häusliche Pflege beispielsweise für den Sterbenden die wünschenswertere Alternative gewesen wäre (DAK). Wir unterstützen Schwerkranke und deren Zugehörige mit all unserer Erfahrung, Herz und Fachwissen, damit ein Leben bis zuletzt zu Hause gelingen kann.

DAK-Pflegereport: Die meisten Deutschen möchten zu Hause sterben

Wir machen Nägel mit Köpfen: Dank der großzügigen Spenden anlässlich eines Trauerfalls vor einigen Wochen besucht jetzt eine Pflegefachkraft den Palliative-Care-Kurs in der St. Franziskus-Akademie in Lingen. Die erste Blockwoche von vier beendet sie heute. Wir sind total glücklich, dass wir dank der zahlreichen Spenden unsere Mitarbeiterin fortbilden können. Die fachlich und menschlich hochwertige Pflege (nicht nur) am Lebensende liegt uns allen sehr am Herzen.

Das zusätzliche Pflegegeld von 104 bzw 208 € pro Monat bei Pflegebedürftigen wird offenbar nur von etwa 40 Prozent der Berechtigten in Anspruch genommen. Die AOK Rheinland hat unter ihren Versicherten herausgefunden, dass die Leistungen deutlich häufiger genutzt werden, wenn sie von einem professionellen Pflegedienst betreut werden. Pflegen Angehörige alleine, nutzen sie nur zu 17 Prozent die Leistungen. Wir beraten Sie zu den Betreuungs- und Entlastungsleistungen - wir haben geschulte Betreuungshelferinnen mit freien Kapazitäten für Sie!

Zusätzliches Pflegegeld wird nur wenig abgerufen

Heute sagen wir Danke! Heute vor einem Jahr eröffneten wir unseren ambulanten Pflege- und Betreuungsdienst. Wir bedanken uns für das Vertrauen, das Sie als Klientinnen, Klienten und Angehörige uns jeden Tag schenken. Ich bedanke mich auch bei meinen tollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ohne deren motivierte und engagierte Arbeit unser Erfolg nicht möglich wäre. Es macht Freude, mit euch in Löningen, Lindern, Lastrup und Essen pflege- und hilfsbedürftige Menschen zu unterstützen, damit sie selbstbestimmt zu Hause leben können.

Eröffnungsfeier 2015

Endlich ist es soweit! Auf vielfachen Wunsch unserer pflegenden Angehörigen haben wir eine neue Selbsthilfegruppe für Pflegende Angehörige Demenzerkrankter initiiert, die sich nun zum ersten Mal trifft:
Montag, 19. September von 16:00 - 17:30 Uhr im katholischen Pfarrheim Löningen am Gelbrink.

Gerne betreuen wir Ihre Pflegebedürftigen während des Treffens zuhause, so dass Sie unbesorgt an dem Treffen teilnehmen können. Die Kosten dafür trägt Ihre Pflegekasse - fragen Sie uns!

Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen im Landkreis Cloppenburg

Wir bedanken uns für den Spendenaufruf und bei allen Spenderinnen und Spendern anlässlich der Trauerfeier eines Klienten. Wir werden die Spenden in vollem Umfang für die Anleitung, Fort- und Weiterbildung unseres Teams in palliativer Pflege sowie für die zahlreichen Beratungen und Begleitungen einsetzen, die wir zum großen Teil unentgeltlich erbringen, weil es dafür (noch) keine Abrechnungsmöglichkeiten gibt. Wir bedanken uns für die große Wertschätzung, die mit den Spenden verbunden ist und die uns ermutigt, weiterhin mit hohem persönlichen Engagement und Kompetenz Schwerstkranke, Sterbende und ihre Zugehörigen auf dem letzten Wegstück zu Hause zu begleiten.

Weiße Blumen

Auch wir erleben in der Arbeit mit pflegenden Angehörigen, wie sehr diese oft belastet sind. Hier können sie online Unterstützung und individuelle Hilfe erfahren.

Psychologische Online-Beratung für pflegende Angehörige

Auch nach einem Krankenhausaufenthalt oder einer Reha übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen jetzt die Kosten je Krankheitsfall für einen Zeitraum von bis zu vier Wochen – in begründeten Ausnahmefällen auch länger. Seit 2016 ist diese Versorgungslücke endlich geschlossen worden, wenn die Pflege nur vorrübergehend erforderlich ist. Sprechen Sie uns an!

Die DAK-Gesundheit bietet pflegenden Angehörigen jetzt ein kostenloses Online-Coaching an – denn wer vor der großen Aufgabe steht, einen Angehörigen zu pflegen, hat mit Sicherheit viele Fragen: Wie beantragt man Pflegegeld? Wie wäscht man jemanden, der nicht aufstehen kann? Und ebenso wichtig: Wie sorgt man trotz der Belastung auch für sich selbst? Antworten auf all diese Fragen finden Sie als pflegende Angehörige in dem Online-Coaching „DAK-Pflegecoach“. In diesem Pflegekurs im Internet lernen Sie am heimischen Computer alles, was Sie über Pflege zu Hause wissen müssen und was Sie auch in einem Pflegekurs vor Ort erfahren hätten.

DAK-Pflegecoach

Heute stellen wir unsere Arbeit im Vikar-Henn-Haus in Löningen vor: Pflegebedürftig - was nun? Wir erklären, wie Pflegebedürftigkeit vorgebeugt werden kann und welche Hilfen es gibt, wenn Pflege erforderlich wird.

Vikar-Henn-Haus

Deshalb liebe ich den Pflegeberuf und die Arbeit in meinem Pflegedienst!

Begegnungen

Während die Schafe auf dem Deich grasen und das Schwanenpaar seine Jungen aufzieht, sind Viele in den Urlaub gereist, erholen sich und sammeln neue Eindrücke. Viele pflegende Angehörige nutzen jetzt unsere Verhinderungspflege damit die Pflegebedürftigen auch während ihrer Abwesenheit gut umsorgt sind. Nutzen auch Sie diese Auszeit, die Ihnen gesetzlich zusteht. Die Pflegekassen stellen dafür jedes Jahr 1612 € zur Verfügung, die sogar um weitere 806 € aus dem Anspruch für Kurzzeitpflege aufgestockt werden kann. Fahren Sie entspannt in den Urlaub, wir kümmern uns um Ihre Angehörigen! Rufen Sie uns gerne für eine kostenlose Beratung an.

Sommer im Hasetal

Wir empfehlen den Angehörigen unserer Klienten diese sehr hochwertige (und unabhängige) Zeitschrift, die wir aufgrund einer Spende der Barmer GEK kostenlos verteilen können.

GEK-Zeitschrift

Wir bringen unseren Klienten auf Wunsch auch die Sonntagsbrötchen mit zum Hausbesuch.

Brötchen

Diese qualitativ sehr hochwertige Zeitung für Pflegende Angehörige verteilen wir in dieser Woche an unsere Klienten als Service. Wir erhalten die Zeitschrift kostenlos über die Barmer, kostet sonst im Abo 19,90€ für 4 Hefte pro Jahr. Fachlich sehr gute Artikel, sehr empfehlenswert.

Zeitung für Pflegende Angehörige

Endlich erhalten auch alle Personen Häusliche Krankenpflege im Rahmen der Krankenversicherung, die nach einem Krankenhausaufenthalt, aufgrund einer schweren Krankheit oder nach einer ambulanten OP oder ambulanten Krankenhausaufenthalt auf pflegerische Unterstützung und hauswirtschaftliche Leistungen angewiesen sind und nicht dauerhaft pflegebedürftig sind. Diese Gesetzeslücke ist nun endlich geschlossen worden. Der Anspruch besteht bis zu vier Wochen je Krankheitsfall, in Ausnahmefällen auch länger (§ 37 Ab 1a SGB V).

Die meisten Menschen möchten in den eigenen vier Wänden alt werden und darin möglichst selbstbestimmt leben. Bevor es zu Pflegebedürftigkeit kommt, sind Menschen im Alter, mit chronischen Krankheiten, Behinderung oder körperlichen Einschränkungen auf Unterstützung anderer angewiesen. Nicht immer sind Verwandte, Kinder, Nachbarn oder Freunde vorhanden, bereit oder in der Lage, diese Unterstützung zu leisten.

Betreutes Wohnen zu Hause ist ein Service-Angebot mit präventivem Charakter. Eine feste Bezugsperson besucht regelmäßig nach Vereinbarung, mindestens eine Stunde pro Woche die Klienten zu Hause und schaut nach dem Rechten. Wir stellen Ihnen dieses Angebot gerne vor. Vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch!

Das Jahr 2015 geht zuende, ich bedanke mich für das Vertrauen, das mir dieses Jahr sehr viele Menschen geschenkt haben: Meine KlientInnen und ihre Angehörigen, meine tollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, meine Geschäftspartner und natürlich meine Familie und Freundinnen. Danke Ihnen und euch allen. Ich wünsche allen ein gutes Jahr 2016 - mögen alle Wünsche in Erfüllung gehen!

Obwohl es zum 1.1.16 in Kraft tritt, wird die Überleitung der jetzigen Pflegestufen 0 bis 3 erst zum 1.1.2017 automatisch in die dann fünf Pflegegrade erfolgen. Leider wurde auch in der Presse diese Tatsache falsch dargestellt. Die Versicherten werden rechtzeitig über die Überleitung in den jeweiligen Pflegegrad schriftlich informiert. Körperlich eingeschränkte Pflegebedürftige werden in den nächst höheren Pflegegrad eingestuft, Personen mit einer sogenannten eingeschränkten Alltagskompetenz (z.B. aufgrund einer Demenz oder Behinderung) werden in den übernächsten Pflegegrad eingestuft (z.B. aus Pflegestufe null in Pflegegrad 2).

Spannend wird die Einstufung zum Jahresende 2016. Je nachdem, wann die Antragstellung erfolgt, wird nach altem oder neuen Pflegebegriff begutachtet. Körperlich Pflegebedürftigen ist zu empfehlen, sich nach dem alten Recht noch in 2016 einstufen zu lassen, Demenzerkrankte sollten mit der Antragstellung und Einstufung bis Anfang 2017 warten, so dies vertretbar ist.

Die gute Zusammenarbeit mit dem Ambulanten Hospizdienst der Johanniter in Löningen haben die Koordinatorin Frau Janssen, Mitarbeiterin Frau Pascher von den Johannitern und Pflegedienstleitung Anne Rameil vom Pflegedienst Hasetal in einem Kooperationsvertrag nun auch formal zugesichert. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Wir werden uns z.B. bei Begleitungen von Schwerstkranken und Sterbenden im Einverständnis mit den Betroffenen gegenseitig informieren und zusammenarbeiten.

Zusammenarbeit mit dem Ambulanten Hospizdienst der Johanniter in Löningen

Wissenschaftler des ZQP haben erstmals die Einstellungen von pflegebedürftigen Menschen in der ambulanten Versorgung und ihren pflegenden Angehörigen zu Sterben und Tod untersucht. Das Fazit: Um Ängste abbauen zu können, müssten zuhause Versorgte und ihre Familien nicht erst in der Sterbephase, sondern schon viel früher Hilfe erfahren. - Wir bieten diese Unterstützung durch erfahrene Palliativ-Pflegefachkräfte an. Fragen Sie uns!

Pflegebedürftige und Angehörige brauchen frühzeitige Unterstützung


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